Es war der fast perfekte Handballabend. Bis zur 28. Spielminute. Marco Jöst stürzte nach einem Schubser von Jakob Förch unkontrolliert aufs Parkett der Langenberghalle, landete zuerst auf dem Ellenbogen. Sofort ist klar: Für den Rückraumwerfer des TSV Birkenau geht es nicht weiter. Die zuvor lautstark feiernden 1108 Fans auf der Tribüne spüren gleich, jetzt ist Ruhe angesagt. Nach einer Unterbrechung von 20 Minuten wird das Spiel wieder angepfiffen, das die HSG Weschnitztal letztendlich nach hartem Kampf mit 30:29 (15:14) verliert. Die zweite Mannschaft unterliegt mit 26:15 bei der SG Nußloch 2.
Aber noch in der Nacht zum Sonntag kommt die gute Nachricht zu Marco Jöst: Es ist nichts gebrochen. Eine genaue Diagnose wird wohl erst das MRT am Montag bringen.