Ohne die verletzten bzw. beruflich verhinderten Michael Hungenberg, Dominik Ripper und Thomas Dörsam verschliefen die Gäste die ersten zehn Minuten vollständig. Der Favorit aus Griesheim führte schnell mit 6:0. Diesem Rückstand musste die HSG im gesamten Spiel hinterher rennen. Allerdings machte sich nach einer Auszeit die Umstellung der Abwehr durch Rybakov positiv bemerkbar. Die Odenwälder verkürzten auf 4:7 (16.) uns scheiterten zu oft an ihrer schwachen Chancenverwertung. Die Hausherren nutzten die offensiven Unzulänglichkeiten, um bis zur Pause wieder auf 13:7 vorzulegen.

Im zweiten Abschnitt konnte die HSG zwar den Rückstand nicht wirklich verkürzen, allerdings präsentierte man sich nun kämpferisch gut und konnte so den Spielverlauf relativ ausgeglichen gestalten. Mit phasenweisen Manndeckungen kamen die Odenwälder wie beim 14:10 zwar immer etwas heran, aber die Effektivität im Angriff bleibt das Hauptmanko, denn Möglichkeiten gab es für die Rybakov-Sieben durchaus, die Partie noch spannender zu machen.

Letztlich war Griesheim noch zu gut für die HSG, die sich zwar verbessert zeigte, aber immer noch mit einer unglaublichen Verletzungsmisere zu kämpfen hat. So musste Marcel Beer im zweiten Durchgang komplett passen aufgrund einer schmerzhaften Rippenprellung. Die Ansätze müssen nun in den beiden folgenden Heimspielen fortgeführt werden, dann kann der Weg aus dem Tabellenkeller gelingen.

HSG: Thorben Herbert und Henning Bohn im Tor; Heiko Schmitt (8), Waldemar Römmich (4), Christian Feidner (4/4), Lukas Klink (2), Marcel Beer (1), Levente Hahn (1/1), Christopher Helbig und Deniz Quick.