Der frühere Torschützenkönig der ersten russischen Liga, der als erster Handballer überhaupt aus der damaligen UdSSR nach Deutschland wechselte, war zuvor u.a. beim HC VfL Heppenheim, den Damen der HSG Bensheim/Auerbach, der SKG Bonsweiher sowie zuletzt bei Klassenkonkurrent TV Groß-Rohrheim tätig. Neben der HSG wird Rybakov auch weiterhin die zweite Mannschaft der SKG Bonsweiher trainieren, mit der er den Aufstieg schaffen will.

Ganz andere Voraussetzungen trifft Rybakov bei der Spielgemeinschaft vor. Nach einer sehr schwachen Vorrunde steht die HSG auf Platz 13 der Bezirksliga A und ist stark abstiegsgefährdet. Hier gilt es, das Potenzial zu wecken und die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen.

Zum Rückrundenstart muss die HSG am kommenden Sonntag (15.) um 16 Uhr beim Tabellenvierten TuS Griesheim II antreten. Am ersten Spieltag gab es eine schmerzhafte 25:33-Pleite nach einer ganz schlechten Abwehrleistung. Dies müssen die Odenwälder am Sonntag zwingend besser machen und vor allem die Schlagkraft in der Offensive erhöhen. Allerdings stehen die Vorzeichen weiter nicht besonders gut. Mit Michael Hungenberg fällt ein Leistungsträger weiter langfristig aus und auch der Haupttorschütze der Vorrunde, Dominik Ripper, wird beruflich bedingt die Partie wohl verpassen. Trainerfuchs Rybakov wird sich etwas einfallen lassen, um dem Favoriten aus Griesheim so lange wie möglich Paroli bieten zu können.