Mini-WM2018Den Traum als Weltmeister vom Platz zu gehen, verpassten die Minihandballer der HSG Weschnitztal nur um Haaresbreite.
Los ging der Spaß schon 2 Wochen vor Turnierbeginn. Live verfolgen konnte man auf  der Facebook Seite des Hessischen Jungendhandballverbandes welches der 24 teilnehmenden Länder die  jeweiligen Vereinsmannschaften repräsentieren sollten. Der HSG Weschnitztal wurde Angola und die Gruppe D zugelost.
Erstes Highlight am Turniertag war das Einlaufen der 24 Mannschaften aus allen Herren Länder. Fahnenschwenkend unter tosendem Beifall mit dazugehöriger Nationalhymne liefen die Mannschaften nacheinander ein.
Kurz zum Reglement: Es starteten Jungs und Mädels der Jahrgänge 2010 und jünger. Die Spielzeit betrug 1 x 8 Minuten. Die Anzahl der Tore wurde mit der Anzahl der Torschützen multipliziert. Jede Vorrundengruppe bestand aus 6 Mannschaften. Jeder spielte gegen Jeden. Die 3 Erstplatzierten der Vorrunden qualifizierten sich für die Endrunde und spielten anschließend nochmals in 2 Gruppen gegen 3 weitere Mannschaften. Die beiden Bestplatzierten der Hauptrunde spielten die Halbfinale. Und genau bis zum Halbfinale, d.h. insgesamt 8 Spiele, war die HSG Weschnitztal bis dato ungeschlagen.
Spiel 1 gegen Katar war ein spannendes hin und her mit vielen Torversuchen, das 6:1 ausging und ein riesen Jubel auslöste. Das Spiel gegen Ungarn gewannen die Minis überlegen mit 21:4. Kaum eine Chance ließ man Schweden:  Endergebnis 21:6. Auch Argentinien schlug man mit 21:1, wobei sich 3 Jungs in die Torschützenliste eintrugen. Beim letzten Spiel der Vorrunde gegen Ägypten  ließen die Minis kein Tor zu und gewannen  mit 8:0. Die Hauptrunde begann, wie die Vorrunde endete mit einem klaren 14:1 Sieg gegen Tunesien,  einem 15:1 Sieg gegen Dänemark  und einem hart umkämpften 4:2 Sieg gegen Saudi Arabien.
Der Gegner des ersten Halbfinales hieß Korea. Ballverluste und verpasste Torchancen prägten auf beiden Seiten das Spiel, das aufgrund nur eines Torschützen auf Seiten der HSG mit 4:2 verloren ging. Die Enttäuschung war so groß und die Jungs so erledigt, dass  auch das Spiel um Platz 3 gegen Ungarn mit 10:5 verloren ging. Verdienter Weltmeister wurde Kroatien.
Bei der abschließenden Siegerehrung wurden alle Mannschaften bedacht. Coach, Spieler und mitgereiste Familienangehörige hatten ein grandiosen Tag und können stolz sein auf die sensationelle Leistung. Vielen Dank an die Ausrichter und die tolle Organisation.

Es spielten Mika Hungenberg, Niklas Schork,  Anthony Bär, Robin Menges, Maxim Seidel, Maximilian Klos, Tristan Seidel, Thorbjörn Schaar und Vincent Rowan.